Unrated-Version!
Hammer! Der Film hat meine Erwartungen voll erfüllt. Zuerst einmal, ich bin nicht unbedingt ein Splatterfan, aber die Chainsawfilme finde ich alle richtig gut. Der Film ist brutal, spannend und düster........
Ich finde das Original in punkto Terror unübertroffen, doch war das Remake schon sehr gut gelungen und das jetzige Prequel geht in Sachen Brutalität endlich dahin wo man ein würdiges Kettensägenmassaker vermuten würde....
Story:
Die Story ist nun bekannt. (Kids, Kranke, Säge und viel Blut.....)Im Prequel wird dann noch ein wenig die Geschichte der Hewitts erzählt, was aber leider etwas zu kurz kommt und doch die ein oder andere Frage offen lässt. Gerade im Bezug auf Leatherface. Aber egal, einige Sachen werden auch gut aufgeklärt(Zahnverlust Hoyt, Beinverlust Monty...Hoyt Gesetzeshüter?) In den 90 Minuten war wohl nicht genug Platz dafür. Und ein 120 Minuten Massaker braucht auch keiner. Richtig tiefsinnig würde es dadurch auch nicht werden. Aber geht es denn bei diesem Film darum???? Ich glaube nicht...
Atmosphäre:
Düster, dreckig und schaurig schön. Trotz der relativ fetten Produktion wirkt alles sehr roh und schmutzig. Die Kameraführung und Einstellung sind sehr gut und geben jede Menge Raum für Spannung. Die Kulissen sind top, wobei mir das Hewitthaus am besten gefällt. Ein Ort direkt aus der Hölle. Dafür sorgen eine tolle Dekoration und viele kleine Details. Durch Farbgebung und Licht entsteht eine bedrohliche Stimmung, einfach geil....
Schauspieler:
Lee Ermey als Hoyt ist der eigentliche Star des Films! Pervers, krank, sarkastisch und total böse. Er war im Remake schon super und er enttäuscht auch hier nicht. Brynarski tobt sich als Leatherface diesmal richtig aus, im Remake langsam warm geworden geht er nun endlich richtig zur Sache. Der Typ ist als Leatherface einfach eine klasse für sich. Ein Tier, bedrohlich und absolut Angsteinflößend. Die ganze Crew überzeugt eigentlich in dem was sie tun und wie sie es tun. Es passt gut zum Film. Sie erledigen Ihre Sache sehr ordentlich. Schön das sich die Schauspielergarde vom Remake wieder eingefunden hat. Wenn man mal das Making of sieht, weiß man die hatten alle richtig Spaß an der Sache und das merkt man auch im Film...
Effekte:
Sehr blutig und teilweise sehr realistisch umgesetzt. Wobei ich sagen muss, ich habe schon schlimmeres gesehen. Aber trotzdem nichts für schwache Nerven. In Verbindung mit der Umgebung und dem Sound sind die Morde doch schon recht hart an der Grenze...!Aber einfach gut. Der Titel ist auch "Kettensägenmassaker" und nicht "Fang den Hut" und diesem wird der Film dann auch gerecht. Der Bodycount ist dann auch recht üppig ausgefallen, wenn man die zerfetzte Kuh dazu nimmt.
Musik:
Ich find den Sound wirklich gut und passend. Sehr schwere drückende Melodien die die Bilder eindrucksvoll unterstützen. Sonst gibt es noch einige zur der Zeit in der die Geschichte spielt beliebte Hits zu hören.
Fazit:
Man muss den Film als das sehen was er ist. Ein Horrorfilm und als dieser kann er dann auch voll überzeugen. Hart, Spannend und immer irgendwie die Urangst schürend, dass es so kranke Kaputte wie die Hewitts tatsächlich gibt...(Was ja auch so ist) Es muss nicht immer eine rätselhafte Story (wie in den Sawfilmen leider versucht und nicht gut gelungen)sein. Hier geht es um Terror, Splatter und Spannung und das sind die Basics für einen Horrorfilm. Diese werden hier meiner Meinung nach top umgesetzt.
Wenn der Film in die letzte Szene geht und Leatherface nach getaner Arbeit mit hängenden Schultern und Kettensäge in einer Hand, sich schnaufend vom Tatort entfernt. Blutverschmiert die Straße im nirgendwo heruntertrottet und langsam im dunkeln verschwindet. Böse dunkle Musik ertönt und die Abschlussätze gesprochen werden, weiß man was einen guten Horrorfilm ausmacht....... Volle Bewertung! :-)
Hammer! Der Film hat meine Erwartungen voll erfüllt. Zuerst einmal, ich bin nicht unbedingt ein Splatterfan, aber die Chainsawfilme finde ich alle richtig gut. Der Film ist brutal, spannend und düster........
Ich finde das Original in punkto Terror unübertroffen, doch war das Remake schon sehr gut gelungen und das jetzige Prequel geht in Sachen Brutalität endlich dahin wo man ein würdiges Kettensägenmassaker vermuten würde....
Story:
Die Story ist nun bekannt. (Kids, Kranke, Säge und viel Blut.....)Im Prequel wird dann noch ein wenig die Geschichte der Hewitts erzählt, was aber leider etwas zu kurz kommt und doch die ein oder andere Frage offen lässt. Gerade im Bezug auf Leatherface. Aber egal, einige Sachen werden auch gut aufgeklärt(Zahnverlust Hoyt, Beinverlust Monty...Hoyt Gesetzeshüter?) In den 90 Minuten war wohl nicht genug Platz dafür. Und ein 120 Minuten Massaker braucht auch keiner. Richtig tiefsinnig würde es dadurch auch nicht werden. Aber geht es denn bei diesem Film darum???? Ich glaube nicht...
Atmosphäre:
Düster, dreckig und schaurig schön. Trotz der relativ fetten Produktion wirkt alles sehr roh und schmutzig. Die Kameraführung und Einstellung sind sehr gut und geben jede Menge Raum für Spannung. Die Kulissen sind top, wobei mir das Hewitthaus am besten gefällt. Ein Ort direkt aus der Hölle. Dafür sorgen eine tolle Dekoration und viele kleine Details. Durch Farbgebung und Licht entsteht eine bedrohliche Stimmung, einfach geil....
Schauspieler:
Lee Ermey als Hoyt ist der eigentliche Star des Films! Pervers, krank, sarkastisch und total böse. Er war im Remake schon super und er enttäuscht auch hier nicht. Brynarski tobt sich als Leatherface diesmal richtig aus, im Remake langsam warm geworden geht er nun endlich richtig zur Sache. Der Typ ist als Leatherface einfach eine klasse für sich. Ein Tier, bedrohlich und absolut Angsteinflößend. Die ganze Crew überzeugt eigentlich in dem was sie tun und wie sie es tun. Es passt gut zum Film. Sie erledigen Ihre Sache sehr ordentlich. Schön das sich die Schauspielergarde vom Remake wieder eingefunden hat. Wenn man mal das Making of sieht, weiß man die hatten alle richtig Spaß an der Sache und das merkt man auch im Film...
Effekte:
Sehr blutig und teilweise sehr realistisch umgesetzt. Wobei ich sagen muss, ich habe schon schlimmeres gesehen. Aber trotzdem nichts für schwache Nerven. In Verbindung mit der Umgebung und dem Sound sind die Morde doch schon recht hart an der Grenze...!Aber einfach gut. Der Titel ist auch "Kettensägenmassaker" und nicht "Fang den Hut" und diesem wird der Film dann auch gerecht. Der Bodycount ist dann auch recht üppig ausgefallen, wenn man die zerfetzte Kuh dazu nimmt.
Musik:
Ich find den Sound wirklich gut und passend. Sehr schwere drückende Melodien die die Bilder eindrucksvoll unterstützen. Sonst gibt es noch einige zur der Zeit in der die Geschichte spielt beliebte Hits zu hören.
Fazit:
Man muss den Film als das sehen was er ist. Ein Horrorfilm und als dieser kann er dann auch voll überzeugen. Hart, Spannend und immer irgendwie die Urangst schürend, dass es so kranke Kaputte wie die Hewitts tatsächlich gibt...(Was ja auch so ist) Es muss nicht immer eine rätselhafte Story (wie in den Sawfilmen leider versucht und nicht gut gelungen)sein. Hier geht es um Terror, Splatter und Spannung und das sind die Basics für einen Horrorfilm. Diese werden hier meiner Meinung nach top umgesetzt.
Wenn der Film in die letzte Szene geht und Leatherface nach getaner Arbeit mit hängenden Schultern und Kettensäge in einer Hand, sich schnaufend vom Tatort entfernt. Blutverschmiert die Straße im nirgendwo heruntertrottet und langsam im dunkeln verschwindet. Böse dunkle Musik ertönt und die Abschlussätze gesprochen werden, weiß man was einen guten Horrorfilm ausmacht....... Volle Bewertung! :-)